Wehen: Wie du sie erkennst, veratmest und welche Arten es gibt

Shownotes

Für viele Schwangere ist es ein aufregender Moment, wenn sie die erste Wehe spüren. Denn das bedeutet: Der Körper bereitet sich nun Schritt für Schritt auf die anstehende Geburt vor. Gleichzeitig lösen Wehen auch oft Unsicherheiten und einige Fragen auf: Woran erkenne ich ‘echte’ Wehen? Wie atme ich richtig und wann ist es Zeit, in die Klinik zu fahren? All das und vieles mehr rund um das Thema ‘Wehen’ erklären wir euch ganz in Ruhe in unserer heutigen Folge. Viel Spaß beim Hören!

Und darum geht’s: ● Was sind Wehen? ● Wehen erkennen ● Wehen veratmen ● Das Bild von Wellen ● Wie fühlen sich Wehen an? ● Übungswehen vs. Geburtswehen ● Eröffnungswehen vs. Presswehen ● Nachgeburtswehen ● Wann sollte man in die Klinik fahren? ● Tipps, um Wehen besser auszuhalten




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Transkript anzeigen

00:00:03: Hier ist dein Podcast mit echten Hebam-Insider-Tipps.

00:00:07: Mit Anja und Marie von Hallo Hebamme!

00:00:15: Hallo und herzlich willkommen zur ersten Folge der siebten Staffel unseres Hello Hebam Podcast, Anja kannst du es glauben?

00:00:22: Wir sind jetzt schon in der siebten Staffel.

00:00:25: ich musste vorhin wirklich echt noch mal nachziehen ob das wirklich stimmt aber ja... Es ist tatsächlich wahr.

00:00:30: Hallo auch von mir.

00:00:31: Ja Marie tu sprichst mir da wirklich aus der Seele Weil auf der Fahrt hier ins Studio, da hab ich echt überlegt ob wir uns nicht vielleicht erzählt haben.

00:00:39: Aber nicht.

00:00:39: Nee, haben wir nicht!

00:00:40: Weil es fühlt sich wirklich so an als ob wir erst gestern mit dem Podcast gestartet haben.

00:00:44: aber umso schöner ist das doch dass wir immer noch so tolle Folgen hier aufnehmen können und der podcast ist ja wirklich zu einem richtigen Herzensprojekt von uns beiden geworden oder?

00:00:52: Ja total.

00:00:53: deshalb als erstes eine bitte an euch wenn euch der podcast gefällt freuen wir uns riesig wenn ihr ihn bewertet bei Spotify einen Kommentar hinterlasst und ihnen auch mit euren Freundinnen Freunden und eure Familie teilt weil das unterstützt uns einfach total und da hängen wir vielleicht auch Sieben weitere Staffeln dran,

00:01:09: Marie.

00:01:11: Also die Themen dafür würden uns definitiv nicht ausgehen, sag ich jetzt mal!

00:01:15: Wir

00:01:15: gehen uns auf keinen Fall aus und das stimmt wir finden wirklich immer auch etwas zu bequatschen.

00:01:20: aber für alle die heute vielleicht zum ersten Mal mit dabei sind stellen wir uns doch noch einmal ganz kurz vor.

00:01:25: Wir sind

00:01:25: Anja

00:01:26: und Marie und wir sind beide Hebammen und Mamas aus Heidelberg und sprechen hier alle zwei Wochen über die Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Wochenwelt und Babyzeit.

00:01:37: viele Schwangere beschäftigt, manchmal auch fasziniert und manchmal auch Angst macht.

00:01:44: Nämlich die Wehen.

00:01:46: Was passiert hier im Körper?

00:01:48: Und warum sprechen manche immer von Wellen?

00:01:51: Wie geht dieses berühmte Veratmen eigentlich wirklich?

00:01:54: Darüber klären wir heute ein bisschen auf!

00:01:56: Danke Marine für die Vorstellung und ich glaube das ist ein Thema, dass spätestens im zweiten Drittel der Schwangerschaft alle Frauen gleichermaßen beschäftigt.

00:02:05: Manche denken ja da sofort an starke Schmerzen.

00:02:08: Das ist irgendwie so verknüpft in vielen Köpfen, andere an so ganz typische Filmszenen.

00:02:13: auch Film und Fernsehen hat er dafür dazu beigetragen dass wirklich ein falsches Bild in vielen Körpen abgespeichert ist mit ganz hektischem Atmen und Hecheln und Gefühl zweimal drücken und das Kind ist da dabei steckt hinter wen eigentlich erstmal was Ganz unglaublich sinnvolles und kraftvolles.

00:02:29: Und deswegen haben wir diesem Thema eine ganze Folge gewidmet heute.

00:02:32: Ganz genau.

00:02:33: Und können

00:02:33: vielleicht auch mal aufklären, was das eigentlich Quatsch ist?

00:02:36: Was da aufgezeigt wird oder?

00:02:37: Ich meine, da kommt ja auch immer ein sechs Monate altes Kind schon raus.

00:02:40: Stimmt!

00:02:41: Die sind hier schon im Staub lang gelaufen, die haben schon Zähne.

00:02:45: Die haben keine Käseschmieren, ganz toll sehen sie aus.

00:02:48: Ganz runde Köpfe haben sie nicht verformt also... haben auch keine Nabelschnur.

00:02:54: Ja,

00:02:54: und die Mütter strahlen auch immer direkt?

00:02:56: Die strahlt!

00:02:56: Du, die haben einen Klo.

00:02:58: Die Haare sitzt das Make-up... ...die Kleidung ist nichts nass geschwitzt.

00:03:03: Alles.

00:03:03: Es ist einfach perfekt.

00:03:04: Genau so is gebohrt.

00:03:06: Wie per se

00:03:07: nicht.

00:03:09: Aber vielleicht starten wir direkt mal mit dem Wichtigsten und erklären erst einmal was wehen überhaupt sind oder?

00:03:14: Ja absolut sinnvoll Und grundlegend

00:03:16: muss man sagen Wehen sind Muskelarbeit Denn die Gebärmutter ist ein ganz großer Muskel und dieser Muskel zieht sich unter der Geburt rhythmisch zusammen, um dein Baby auf die Welt zu begleiten.

00:03:27: Und man kann sich das so wie ein Rollkragen vorstellen, der Stück für Stück sich zusammenzieht.

00:03:33: Durch diese Kontraktion wird das in der Fachsprache langsam tiefer ins Becken geschoben und der Muttermund kann sich so nach und nach öffnen.

00:03:44: sprechen viele auch lieber von den Wellen, die du vorhin schon angeteasert hast in der Einleitung statt von Wehen oder Kontraktion.

00:03:50: Denn wenn man mal genauer drüber nachdenkt, wehen verhalten sich wirklich oft wie Wellen.

00:03:55: Die man kennt.

00:03:56: eine Welle baut sich langsam auf erreicht ihren Höhepunkt und ebt dann wieder ab.

00:04:00: Genau finde ich faszinierend, wenn man da so steht und das beobachten kann.

00:04:03: Das hat immer was berühmtes für mich

00:04:04: ein bisschen meditativ.

00:04:06: Und das Tolle ist finde ich an diesem Vergleich Eine Wehe ist ja auch nie dauerhaft, genau wie eine Welle.

00:04:12: Und das macht es vielen viel bildlicher.

00:04:14: Viele Frauen können sich dadurch deutlich mehr darunter vorstellen.

00:04:17: und wenn ihr euch jetzt fragt na' wie merk ich denn die Wehen bei mir eigentlich?

00:04:21: Häufig beginnen sie so mit dem ersten Ziehen im Rücken oder auch im Unterbauch und dass wird dann langsam und nach und nach stärker bis es dann irgendwann einen Höhepunkt erreicht und nach etwa forty-fünf bis neunzig Sekunden wieder nachlässt.

00:04:34: Das ist wichtig!

00:04:35: Zwischen diesen Wehen gibt es immer wieder Pausen, wo kein Schmerz da ist und genau diese Paus sind unglaublich wichtig.

00:04:43: Denn dort kann der Körper einfach Kraft sammeln für die nächste Wehe, die dann

00:04:47: kommt.".

00:04:59: Muss ich mit dieser umgehen?

00:05:00: Werden

00:05:00: die Haare nass!

00:05:00: Dann werden

00:05:01: die Haaren definitiv nass.

00:05:03: Und deshalb gibt es verschiedene Werkzeuge, die wir Hebammen zum Beispiel in Geburtsvorbereitungskursen auch euch an die Hand geben damit ihr mit diesen Wellen oder eben den Wehen gut umgehen könnt wie z.B.

00:05:13: Atmung verschiedener Geburtsposition und Co.

00:05:16: Und dann fällt es oft leichter diese Situation bzw.

00:05:20: diese Wellen zu bewältigen.

00:05:23: Ja, und ich finde da hast du schon was Wichtiges angesprochen.

00:05:25: Das Thema Veratmen weil... Da würde ich gerne nochmal mehr drauf eingehen.

00:05:28: Viele denken ja beim Veratmung immer an.

00:05:31: Komplizierte Atemtechniken möchte ich jetzt mal nennen aber eigentlich bedeutet das ja erst einmal nur bewusst weiter atmen und die Spannung nicht komplett gegen den Körper richten.

00:05:40: und das klingt jetzt hier so leicht!

00:05:43: Und auch wenn man noch kein Kind geboren hat denkt man ja also atmen.

00:05:46: Das

00:05:47: kriege ich jetzt

00:05:49: hin.

00:05:50: Aber was passiert unter Stress?

00:05:52: Und wen können für den Körper eben Stress sein, dann passiert ganz automatisch oft Folgendes die Schultern werden hoch gezogen der Kiefer wird ganz angespannt und eben die Luft wird häufig angehalten.

00:06:04: Bei manchen Frauen ist es sogar so, dass die sich dann während der Wehe richtig auf die Zehenspitzen stellen gegen die Wehe versuchen den Körper in der Position zu bringen.

00:06:14: Über Strecken zum Beispiel, ganz angespannt sind machen sie sich dann ganz fester durch und genau das ist eher kontraproduktiv.

00:06:22: Und?

00:06:22: Das kostet unglaublich viel Energie!

00:06:24: Total

00:06:25: du sagst es.

00:06:25: deshalb sagen wir Hebamme auch oft zu Dinge wie locker lassen atme weiter arbeite mit der wehe.

00:06:33: Und das hat nicht den Hintergrund, dass die Wehen bzw.

00:06:36: die Schmerzen dadurch plötzlich verschwinden oder weniger werden sondern weil der Körper unter starker Gegenspannung deutlich anstrengender arbeiten muss als wenn man hingegen versucht schon zu Beginn der Wehe bewusst mitzuarbeiten sich auf die Wehe einzulassen und eine möglichst angenehme Position eben zu finden um den Schmerz besser tolerieren zu können.

00:06:56: und dann kann nicht nur die wehe eben oft effektiver arbeiten sondern sich insgesamt auch etwas Na ja, ich möchte jetzt mal sagen besser anfühlen.

00:07:05: Ja das sehe ich auch so.

00:07:06: also hast du wirklich auch noch glaube ich nochmal schön erklärt.

00:07:08: so wurde es nochmal ein bisschen bildlich aber vielleicht erklären wir nochmal ganz praktisch wie sich eine Wehe überhaupt anfühle kann.

00:07:15: denn auch dass ist ja sehr unterschiedlich und wird von den Frauen auch unterschiedlich wahrgenommen und verändert sich ja auch oft je nachdem an welchem Punkt der Geburt man ja auch gerade isst.

00:07:25: Das ist ja wirklich auch das spannende Denn eine wehe die kannst zu Beginn einsetzt Fühlt sich ganz anders an, als die letzte Wehe kurz bevor das Kind geboren wird.

00:07:34: Absolut unterschiedlich sogar!

00:07:36: Das merken selbst die Frauen, die ihr erstes Kind gebären.

00:07:39: Ach der ändert sich jetzt grad irgendwie was?

00:07:40: ne und viele Frauen beschreiben ja so diese frühen Wehen wie du es gerade genannt hast in der ersten Phase der Geburt erstmal sowie starke Periodenschmerzen.

00:07:49: ich glaube dass ist so das häufigste was wir hören oder auch so als ziehen im Rücken wird das oft beschrieben oder auch ja irgendwie zieht's mir am Unterbauch.

00:07:58: Manche spüren auch einen Druck nach unten, andere eher nur ein hart werdendes Bauch ist.

00:08:05: Also es ist wirklich ganz unterschiedlich und du hast gerade schon gesagt im Verlauf verändert sich das dann ganz stark und nicht nur wie Frauen unter der Geburt generell sind sondern die wehen an sich verändern sich eben auch und die werden dann im Lauf eben meist intensiver, die werden regelmäßiger und vor allen Dingen auch kräftiger.

00:08:23: Und trotzdem ist das Empfinden ja auch total individuell.

00:08:26: Zwei Frauen können sich in einer ähnlichen Phase der Geburt befinden und die Intensität ihrer Wehe trotzdem ganz unterschiedlich wahrnehmen, wie du auch schon gesagt hast allein die Lokalität.

00:08:36: Manche fühlen zum Rücken, manche spüren es vorne an der Symphyse als ganz starkes Ziehen... Also, allein wo man es ja fühlt oder wohin auch eine Wehe ausstrahlt.

00:08:46: Manchen strahlt das so richtig in die Beine runter.

00:08:48: Manche spüren das eher tatsächlich dann nur an einem Punkt.

00:08:53: Das ist ja wirklich nochmal komplett unterschiedlich!

00:08:55: Ja absolut, da sagst du was weil woran liegt das natürlich?

00:08:58: Schmerzempfinden ist extrem individuell und deswegen vergleichen wir Hebamme auch nie geburten miteinander Niemals, weil für manche fühlt sich schon die Eröffnungsphase sehr intensiv an.

00:09:10: Andere empfinden eher die Austrittsphase als besonders herausfordernd und andere wiederum empfinden alle Phasen der Geburt als mühsam.

00:09:16: Und alles davon ist erlaubt – und kann eben normal sein!

00:09:20: Deswegen ist es ganz schwierig auch immer von sich auf andere zu

00:09:24: münzen.".

00:09:25: Weil es ist ja auch so unterschiedlich, jeder Körper ist unterschiedlich.

00:09:28: Das Becken ist ja die Kinder sind unterschiedlich allein von Größe Länge Kopfumfang.

00:09:34: also da spielt ja auch viel rein Warum es sich auch unterschiedlich anfühlt?

00:09:38: Allein von den Gegebenheiten, die einfach da sind.

00:09:41: Und

00:09:41: auch von Geburt zu Geburt bei jeder Frau unterschiedlich sein kann!

00:09:44: Also wenn das nur eine Frau ist, sie kann es auch unterschiedlicher wahrnehmen.

00:09:47: Was aber auch viele überrascht, ist ja auch dass der Körper bei der Geburt unglaublich viel automatisch macht wozu man ja auch gar nichts richtig beitragen muss.

00:09:55: also wir reden hier von Atemtechniken die man ja erlernen kann dies auch wirklich sinnvoll sind in der Schwangerschaft schon auszuprobieren.

00:10:01: Aber der Körper übernimmt sehr viel Arbeit.

00:10:04: Ich finde, das ist spannend was du sagst.

00:10:06: Weil die Intuition wird ja heute im Alltag, die geht ja oft bei uns verloren.

00:10:09: Wir sind irgendwie so getaktet durch... ...die Möglichkeiten, die uns heutzutage zur Verfügung stehen.

00:10:14: Ja, Terminkalender, Smartphones also gefühlt ne?

00:10:16: Das ganze Leben ist irgendwie durchgetaktet.

00:10:19: aber das find ich so spannend.

00:10:20: während der Schwangerschaft und während der Geburt Erlebst du das auch

00:10:24: so?

00:10:24: Es ist ja

00:10:25: ganz vielen Frauen wirklich, sodass die wieder auf ihre Intuition vertrauen können.

00:10:29: Dass das dann wieder zurückkommt und wir die wirklich dazu auch ermutigen höher auf deinem Bauchquül, höher auf deine Intuition, dass wird dich leiten!

00:10:36: Das spitzt

00:10:36: sich bei der Geburt zu.

00:10:38: weil also wenn man es jetzt negativ sagt beschreiben sie manchmal als Kontrollverlust.

00:10:42: Wenn man das positiv sieht kann man dem Körper eigentlich auch selbst dabei zuschauen hören fühlen wie er wirklich das Kind auf die Welt bringt Weil es eben automatisch passiert.

00:10:53: Wir haben keine Kontrolle darüber, wann eine Wehe kommt.

00:10:56: Wie intensiv wird sie sein?

00:10:59: In welchem Rhythmus kommt sie?

00:11:01: Da haben wir keinen Einfluss drauf.

00:11:02: Außer wir unterstützen mit Medikamenten und

00:11:04: Co.,

00:11:04: aber wenn wir den Körper nur wirklich machen lassen, wird er es automatisch tun!

00:11:09: Und wir können dabei unterstützen... einfach nur, wie wir damit umgehen.

00:11:13: Wie empfinden wir diese aktuelle Geburt?

00:11:16: Wie empfinden wir die Situation und das ist glaube ich was, wie du auch schon gesagt hast, dass so viel schwer fällt weil es in der heutigen Zeit nicht mehr da ist, weil wir es gar nicht mehr gewöhnt sind, das zu tun.

00:11:26: Und dann auf einmal müssen wir es aber!

00:11:28: Weil wir haben ja keine Wahl.

00:11:29: Also was sollen wir machen?

00:11:30: Und das Wichtige dabei ist aber auch, dass ihr in dieser Situation niemals alleine seid.

00:11:35: Ihr habt die Hebamme um euch herum, ihr habt ein geburtstätiges Team um euch rum und ihr habt eine Geburtsperson, die euch begleitet währenddessen.

00:11:41: Vielleicht ist es euer Mann, vielleicht ist eure Frau oder eine Freundin, Leute aus der Familie... die ihr kennt und die sehr nah bei euch einfach da sind und euch unterstützen.

00:11:50: Und das kann unglaublich viel Kraft geben, nicht alleine dadurch zu müssen sondern auch wir Hebammen können euch Atemtechniken noch mal zeigen mit euch gemeinsam atmen, zeigen was euch helfen könnte eben in dieser Situation gut zurechtzukommen und ich glaube dass hilft schon ganz viel.

00:12:05: Ich glaube auch und das was du da gerade angesprochen hast ist ganz wichtig weil der Körper weiß grundsätzlich ja erstmal was zu tun ist.

00:12:13: mir müssen ihm einfach nur vertrauen Und das ist eben durch den Verlust unserer eigenen Intuition.

00:12:19: Das Vertrauen in unseren Körper ist irgendwie verloren gegangen bei vielen im Laufe der letzten Jahre, würde ich jetzt mal sagen.

00:12:25: Das ist super, super schwierig und deswegen kann eben vielen Frauen eine gute Vorbereitung in der Schwangerschaft helfen.

00:12:33: Das kann einfach Sicherheit geben zum einen, kann aber dann auch während der Geburt die Frauen unterstützen.

00:12:38: Aber dass es auch nochmal wichtig zu betonen, egal wie gut ihr euch vorbereitet habt, wie viele Kurse ihr besucht habt, wie ausführlich euer Geburtsplanungsgespräch war, eurer Geburzplan generell war.

00:12:49: Niemand fällt durch die Geburt weil man abweicht von dem was man sich überlegt hat zum Beispiel weil man sich vorgenommen hat.

00:12:55: ich möchte eher leise sein im Kreisterl.

00:12:56: ja.

00:12:56: wenn der Körper aber mit den Wehen besser zurechtkommt wenn man eher laut ist und er geburt dann wunderbar Wenn ihr weinen müsst wenn ihr plötzlich alles anders macht als geplant ursprünglich das is ok.

00:13:07: Man kann Geburt nicht planen, das sagen wir auch immer wieder.

00:13:09: Geburtspruchsgespräche sind sinnvoll aber man kann es eben nicht hundertprozentig planen.

00:13:13: und

00:13:13: wie du auch sagst, man kann nicht durchfallen.

00:13:14: Es ist keine Prüfung wo man besteht oder nicht.

00:13:17: genau so ist es und da muss man auch echt sagen Glücklicherweise sind wir da nicht mehr in den fünftziger Jahren, weil ich weiß nicht ob du dich erinnerst.

00:13:24: Da gab es auch so eine tolle Folge damals bei Coral Midwife.

00:13:27: Ich kann sich erinnern wo die alle im Raum saßen.

00:13:31: Übrigens eine unserer Lieblingszeilen Marie und ich gucke sie sehr gerne

00:13:34: immer wieder

00:13:36: genau und da sitzen die Frauen vor dem Hebammen eben Und da war die Geburtsvorbereitung sozusagen, dass man spezielle Atemtechniken lernt.

00:13:47: Das hieß auch nicht Geburzvorbereitungs-Kurs sondern Atemkurs für die Geburt und da hat man wochenlang zusammengesessen und hat die Atmung gemeinsam mit der Hebamme geübt also stundenlang quasi und hat dann auch Hausaufgaben gekriegt, das zu Hause weitergeübt... ...und wenn dann die Geburte nicht so lief wie man sich das vorgestellt hat oder wie man es sich gewünscht hat, dann hat man häufig gesagt bekommen Da hast du wohl jetzt nicht richtig geatmet.

00:14:12: Das war der Grund.

00:14:14: Glücklicherweise haben sich die Zeiten inzwischen geändert, oder?

00:14:16: Wir gucken das nur noch in Serien!

00:14:19: Zum Glück auch wenn es eine unserer Lieblingsserien ist aber zum Glück ist das tatsächlich genau nicht mehr in unsere Realität.

00:14:26: ich habe ja vorhin auch schon mal das Thema Kontrollverlust angesprochen.

00:14:28: da würde ich nochmal kurz noch ein bisschen mehr zu sagen denn viele haben wirklich Angst davor diese Kontrolle zu verlieren und Ich kann das verstehen dass man auch einen gewissen Respekt davor hat Weil man einfach nicht weiß, wie geht man mit dieser Situation um und was passiert.

00:14:42: Dabei gehört ein gewisses Loslassen bei jeder Geburt ja dazu.

00:14:46: Und das ist so wichtig!

00:14:48: Wenn ich mich anspanne und einfach auch nicht möchte und alles verspanne, dann kann ich mein Kind nicht gebären – also schon.

00:14:56: aber ein gewisses Loslassen entspannen, vielleicht immer zu sich zu sagen es ist okay dass du auf die Welt kommst, ich freue mich dich kennenzulernen, du darfst kommen... ist im Kopf mental wichtig, um dieses Loslassen zu haben.

00:15:09: Weil wir kommen von der Schwangerschaft über die Geburt in eine neue Phase.

00:15:13: Im Leben muss man sehr viele Situationen kommen, wo wir unsere Kinder loslassen müssen.

00:15:18: Aber für uns Frauen ist das die erste.

00:15:20: Wo wir unser Kind loslassen müssten aus ihrem Kokon dürfen sie nun schlüpfen und dass man da Respekt vorhat ... Ich glaube, das können wir sehr gut nachvollziehen.

00:15:30: Aber loslassen ist wirklich wichtig!

00:15:32: Und gerade haben wir ja schon angesprochen, dass es hier unterschiedliche Arten von wem gibt und je nachdem an welchem Punkt in der Schwangerschaft oder Geburt man sich auch befindet, dass sie unterschiedlich sein können.

00:15:41: Und viele merken nämlich schon Wochen vorher und immer und immer mal wieder verschiedene Kontraktionen und fragen sich... Hä?

00:15:48: Geht's jetzt schon

00:15:49: los?!

00:15:49: Ist das jetzt schon eine Geburtswehe oder nicht?

00:15:52: Also ich glaube das ist auch so.

00:15:53: das häufigste ... Womit sich Frauen im Kreisstall vorstellen, gerade wenn sie erst das Kind gebären.

00:15:59: Ich weiß nicht,

00:16:00: ob es schon eine

00:16:00: Geburtswehr

00:16:00: ist.

00:16:01: Kann es sein, dass es losgeht und dafür sind wir ja da?

00:16:03: Woher soll man das auch wissen, wenn man noch kein Kind geboren hat?

00:16:06: Also deswegen...wichtig ist je früher in der Schwangerschaft das Auftritt handelt sich dabei meist um die sogenannten Übungswege.

00:16:13: ich finde, da sollten wir auch nochmal zweite Worte dazu verlieren weil die schon auch Frauen verunsichern können und die können mich schon relativ früh nämlich ab der zwanzigten Schwangersachtswoche auftreten.

00:16:24: Das verunsichert schon viele Frauen, weil eben sich die Gebärmutter immer mal wieder da zusammenzieht.

00:16:29: Die spüren vielleicht auch, dass der Bauch hart wird und dann eben sofort der Gedanke kommt, das wäre jetzt aber eher ungünstig.

00:16:36: Und das Gute ist nach kurzer Zeit entspannt sich der Körper dann immer wieder wenn die Übungsphase sozusagen beendet ist.

00:16:42: Und es ist erstmal völlig normal und ein Art Training der Gebärmutter.

00:16:46: Das gehört einfach dazu.

00:16:47: Da müsst ihr euch keine Sorgen machen!

00:16:50: Was so ein bisschen der Unterschied ist zu den Muttermunz wirksam, also Geburtswähnen.

00:16:54: Ist das die meist ganz unregelmäßig sind diese Übungswähne?

00:16:57: Die werden auf keinen Fall stärker und die verschwinden eben auch häufig wieder bei Ruhe Und wichtig.

00:17:03: aber an der Stelle seid ihr euch auch da unsicher Ob das übungswehn sind oder nicht.

00:17:08: dann geht lieber einmal zu viel zur Kontrolle als zu wenig.

00:17:11: Ja dafür sind wir da um das zu checken Um euch auch die Sicherheit zu geben weil ihr Könnt das alleine manchmal nicht beurteilen und ihr braucht euch da auch keine Gedanken machen, dass wir mit den Augen rollen oder das irgendwie komisch finden?

00:17:23: Dafür sind wir da.

00:17:24: Und was man auch sagen muss ist die Übungswähnen oft keine richtigen Schmerzen sind sondern eher als Spannungsgefühl oder nur so ein hartwertendes Bauch es wahrgenommen werden.

00:17:35: Um die sechsohn-dreißigste Schwangerschaftswoche, also wenn wir schon gegen Richtung Ende der Schwangersschaft schauen.

00:17:40: Dann gehen die Übungswähnen in die Senkwäne über und dabei rutscht das Baby langsam tiefer ins Becken.

00:17:46: Und manche Frauen merken dadurch plötzlich dass mal auch wieder besser Luft bekommt.

00:17:50: ne?

00:17:50: Weil in der sechseln dreißigsten Woche sitzt die Gebärmutter ja wirklich mit am höchsten Punkt und wer man merkt oha!

00:17:55: Der Bauch der senkt sich ich bekomme mehr luft Die übelkeit wird besser so brennen wird vielleicht auch besser.

00:18:00: ne Ich kann auch besser laufen ich bin nicht direkt wieder so kurz atmen Und gleichzeitig entsteht aber auch mehr Druck nach unten und auch mehr auf die Blase.

00:18:11: So ziehen die Schmerzen dann von oben, würde ich jetzt mal sagen, von den Beschwerden manchmal so nach unten Richtung Rücken- und Unterbauch und können da eher auftreten.

00:18:19: Und dafür euch auch wichtig zu wissen, das bedeutet nicht automatisch dass die Geburt direkt beginnt.

00:18:24: Das kann man zu Beginn aber natürlich schon mal verwechseln weil Sengwien können einfach Tage oder sogar Wochen vor der eigentlichen Geburt auftreten

00:18:32: und die können ja auch schon ein bisschen schmerzhaft

00:18:34: sein und rhythmisch.

00:18:35: deswegen also absolut nachvollziehbar wenn ihr euch da unsicher seid.

00:18:39: eine kleine Orientierung kann für euch der sogenannte Badewanntest wie wir den immer so schön nennen geben.

00:18:47: Da geht ihr einfach in eine körperwarme Badewanne für einige Zeit zu fünfzehn, maximal zwanzig Minuten um.

00:18:53: bei denen senkt beziehungsweise Übungswenen ist es so dass die dann ganz klassisch häufig wieder nachlassen während die Geburtsvenen eher bestehen bleiben oder sogar meistens intensiver werden.

00:19:04: und das ist für euch so ein kleiner Anhaltspunkt, so einen kleinen Test zu Hause.

00:19:08: wichtig aber zu sagen das ist kein hundertprozentiger Test.

00:19:10: er kann euch dabei helfen Tätigkeiten ein bisschen besser einzuordnen, wie gesagt.

00:19:14: Aber wenn euch das allein nicht ausreicht, dann hilft euch manchmal nur der Gang zur Abklärung.

00:19:19: und wenn die Geburt dann wirklich beginnt, dann sprechen wir meist zuerst übrigens von den Eröffnungswien?

00:19:25: Und diese Wehen sorgen dann dafür, dass sich der Muttermund nach und nach öffnet.

00:19:29: Und wichtig auch, sich der Gebärmutterhals verkürzt weil das ist ein Zusammenspiel du hast vorhin schon gerade gesagt Rollkranpullover.

00:19:34: Wenn wir uns den im Kopf ziehen da wird es auch nach und Nach kleiner und dann öffnete sich das bis wir unseren Kopf durchschieben können.

00:19:40: so könnt ihr euch das mit dem Gebärmütterhals und den Muttermun vorstellen bis der dann irgendwann ganz verstrichen ist.

00:19:46: Und was da ganz typisch ist, dass diese Wehen dann in der Zeit regelmäßiger werden die wären vor allen Dingen auch intensiver und die pausen auch nach und nach die dazwischen liegen kürzer.

00:19:57: Und viele Frauen merken dann ab einem gewissen Zeitpunkt das sich nun etwas anders anfühlt so ein bisschen als vorher.

00:20:04: Die Wehen kommen mit mehr Kraft sie arbeiten immer gezielter mit dem Körper zusammen und gegen Ende der Geburt kommt schließlich dann wie wir nennen sie Presswehen Und diese erleben viele Frauen nochmal ganz anders.

00:20:16: Oft entsteht dabei ein starker Druck nach unten und manche beschreiben es fast wie ein reflexartiges Mitschieben des Körpers, dass sie auch gar nicht so richtig verhindern können – das passiert dann einfach!

00:20:29: als viel schmerzfreier würde ich jetzt mal sagen.

00:20:32: Viel

00:20:32: angenehmer, weil sie sagen, oh, jetzt konnte ich aktiv was tun!

00:20:36: Weil ab dieser Phase wenn wirklich das Mitschieben kommt der Muttermund ganz verstrichen ist und das Köpfchen in einer richtigen Position ist dann darf man auch leicht mitschieben um das Kind eben mit auf die Welt zu bringen.

00:20:46: Und da finde ich haben Frauen nochmal richtig Power Wenn dieser Moment kommt.

00:20:50: wir sagen so und jetzt darfst du aktiv noch einmal mithelfen Oha, dann sind die da und jetzt geht's los und dann auf einmal sind die wehen.

00:20:58: Ja, ein Instrument um das nochmal zu bekräftigen und zu befeuern.

00:21:02: Und gar nicht mehr dieses Ohr, ich muss das aushalten und atmen weil das Atmen setzen wir hier aus sondern jetzt kann man eben aktiv was mit tun.

00:21:08: und das empfinden viele als ja toll großartig und wissen auch okay das Ende nah hat.

00:21:13: Weil das ist eben auch der Unterschied du musst vorher über Stunden teilweise einfach aushalten und in Anführungsstrichen atmen.

00:21:20: Klar,

00:21:21: kann man verschiedene Geburtspositionen machen.

00:21:22: Aber im Endeffekt ist es eben ein Aushalten!

00:21:24: Genau so ist es.

00:21:25: und dann kommt dieser Punkt wo man als Frau selber merkt wenn er denkt jetzt passiert hier gerade irgendwas.

00:21:31: also irgendwas ist jetzt anders.

00:21:32: und das spannende ist viele Frauen berichten dass der Körper bei dem Presswing plötzlich ja von selbst sehr aktiv mitarbeitet.

00:21:38: also egal wie man versucht das als frau zu unterdrücken das geht eben gar nicht.

00:21:42: Das passiert

00:21:42: auch einfach.

00:21:43: Also wie eine Wehe automatisch kommt so kommt dieses Gefühl auch gegen dass man sich auch gar nicht Wären kann, würde ich jetzt mal sagen.

00:21:49: Aber man ja auch gar nicht will.

00:21:51: Man

00:21:52: möchte immer kennenlernen!

00:21:53: Jetzt geht es los.

00:21:54: und auch hier wichtig die Hebamme begleitet euch in dieser Phase ganz eng.

00:21:58: sie unterstützt euch bei der Atmung bei verschiedenen Positionen und hilft euch auch wieder dabei Euren Körper möglichst gut arbeiten zu lassen.

00:22:07: Und dann ist es soweit Dann ist das Baby endlich da und man kann es in den Armen halten.

00:22:13: aber oh je Ganz ist es ja dann doch noch nicht geschafft.

00:22:17: Das Baby

00:22:17: ist geboren, aber nach der Geburt hört die Gebärmutter nämlich nicht sofort auf mit den Wehen sondern es kommen die Nachgeburtswehen auch noch dazu und diese wehen helfen dabei die Plazente also den Mutterkuchen nach der Geburte des Babys von der Gebärmuttermann zu lösen auch noch zu helfen, dass diese geboren wird.

00:22:38: Und das passiert alles auch noch direkt nach der eigentlichen Geburt.

00:22:42: Wir geben der Plazente so maximal eine Stunde Zeit, nach der Geburt geboren zu werden.

00:22:46: Denn medizinisch gesehen ist die Geburt wirklich dann erst abgeschlossen wenn die Plazenta geboren ist.

00:22:53: Viele nehmen auch die Gebur der Placenter eher nochmal ein bisschen als ... Ach hoch war!

00:22:57: Oh, jetzt ist sie auch noch geboren.

00:22:59: Es ist nicht mehr so schmerzhaft wie zum Beispiel der kindliche Körper oder der Kopf, der geboren wird.

00:23:04: Das ist viel weicher die Plazentasie, es ist viel kleiner vom Umfang und ist ja auch nicht so

00:23:10: statisch.".

00:23:11: Ja!

00:23:11: Und ich glaube woran das auch außerdem liegt, dass man hier einfach beschäftigt ist?

00:23:16: Man hat sein Neugeborenes auf der Brust im Bonding bestauntes.

00:23:19: Schaut es an... Da ist natürlich dann das vielleicht schon noch da, dass man das spürt.

00:23:25: Aber eben nicht mehr so präsent, weil man eben da gut abgelenkt ist.

00:23:29: und worauf wir auch noch eingehen müssen ... In den Tagen danach geht es ja auch weiter mit den Wehen!

00:23:34: Das hört auch da nichts auf!

00:23:36: Auf einer Seite das Gute, das gibt auf der anderen Seite das Blöde für uns Frauen, weil es gibt die sogenannten Nachwehen.

00:23:42: Und dabei zählt sich die Gebärmutter weiter zusammen damit sie wieder kleiner wird, sich zurückbildet.

00:23:48: und gerade beim Stillen merken viele Frauen diese Kontraktion nochmal weil dabei einfach Hormone ausgestüttet werden, die die Rückbildung fördern.

00:23:56: Und ... Die gute Nachricht ist beim ersten Kind wären die nachwählen auf gar nicht oder nur ganz leicht wahrgenommen?

00:24:03: Bei weiteren Kindern hingegen können sie durchaus noch mal ziemlich intensiv sein.

00:24:07: Und manche Frauen beschreiben die dann sogar, wenn Sie das dritte, vierte, fünfte Kind geboren haben stärker als die einigen Geburtswähnen.

00:24:14: oder Marie?

00:24:14: Also es ist immer wieder was, dass wir ja legen wie überrascht die Frauen davon sind.

00:24:17: Wie stark die Nachwähne sind.

00:24:19: Das habe ich doch nicht das letzte Mal nicht gehabt.

00:24:20: wo kommt das jetzt auf einmal her?

00:24:22: also diesmal merke ich nachwähn

00:24:23: und sie auch wirklich sagen die müssen sich auch veratmen.

00:24:25: Ja!

00:24:26: Sie sind wirklich einschneidend und das liegt unter anderem daran Mehreren Schwangerschaften meist stärker arbeiten muss, um sich wieder zusammenzuziehen und sich zurückzubilden.

00:24:37: Aber lass uns noch mal ganz konkret darüber sprechen.

00:24:39: was hilft denn während einer Wehe häufig wirklich?

00:24:42: Ich finde Bewegung ist ein riesiger Punkt!

00:24:44: Sind wir jetzt immer nur so im Rand reingang.

00:24:46: Atmung hatte so ein bisschen größerem Stellenwert, obwohl das nicht richtig

00:24:49: ist.

00:24:50: Bewegungen auf die

00:24:51: Eins.

00:24:52: Beim Aufrecht der Position zu beginnen.

00:24:54: Viele Frauen finden es als deutlich angenehmer, nicht starb im Bett eben zu liegen sondern zu gehen, zu kreisen sich abzustützen oder auch einfach immer mal wieder die Positionen zu wechseln.

00:25:04: Auch Wärme.

00:25:05: Ich kann unglaublich wohl tun sein, zum Beispiel durch eine Dusche oder ein warmes Bad.

00:25:09: Oder schon angesprochen das Wärmekissen was man sich entweder am Kreuzbein platzieren kann.

00:25:13: oder viele Frauen finden es auch angenehm eben so zwischen die Beine zu positionieren.

00:25:17: und ja Marie dir befällt bestimmt auch noch etwas

00:25:20: ein?

00:25:20: Lass mich kurz nachdenken.

00:25:21: aber mir fällt ein dass Berührungen oder auch Massagen unglaublich gut tun können während der Geburt Vor allem zu Beginn, gerade eine Rückenmassage durch die Hebamme oder auch die Begleitpersonen, die eben da sind.

00:25:33: Die kann super entlastend sein und manchmal braucht es auch nur sanfte Berührungen oder einen anderen kräftigen Druck auf zum Beispiel den unteren Rücken oder auch den Beckenkamm, der hilfreich sein kann.

00:25:44: Da gibt es verschiedene Massagetechniken, die man machen kann.

00:25:47: Man kann auch z.B.

00:25:48: ein Ball oder so einen kleinen, man kennt ja diese Massageriegelbälle zum Beispiel mit zum Einsatz nehmen, wo man das Kreuzbein nicht massieren kann aber Teilweise zusammenzudrücken mit den Handflächen, also natürlich nur ganz vorsichtig.

00:26:01: Kann hier super entlasten sein um einfach die Druckverhältnisse im Becken kurzer Zeit zu verändern und damit können Frauen sehr gut umgehen und das ist wirklich aber super individuell Was davon guttut, was man tolerieren kann.

00:26:13: Manche wollen ja auch gar nicht angefasst werden.

00:26:15: Da muss man dann erst ein bisschen das Gespür zu bekommen und es könnt ihr natürlich auch immer gerne kommunizieren.

00:26:19: Ich möchte grad nicht angefasset werden oder oh, das tut mir so unglaublich gut?

00:26:22: Oder ja, marsier da mal weiter!

00:26:24: Das ist gerade schön... Fester!

00:26:26: Genau.

00:26:27: Und das kann man natürlich dann immer in der jeweiligen Situation bestens besprechen.

00:26:30: Ich

00:26:31: finde wirklich da lohnt sich's offen zu sein einfach verschiedene Dinge auszurubieren.

00:26:34: also macht euch vorher Gedanken was könnte euch vielleicht vorstellen und seid aber eben auch offen für die Dinge die ihr euch vielleicht erst mal nicht vorstellen könnt und probiert es aus.

00:26:43: Und dann könnt ihr ja relativ schnell, wie Marie das gerade schon gesagt hat, während der Geburt sagen ... Nee, doch nicht!

00:26:49: Danke für das Angebot, aber nee,

00:26:51: danke.

00:26:52: Genau so wichtig ist sie eben auch ehrlich zu sein.

00:26:54: Wenn sich etwas gerade nicht gut anfühlt für euch oder ihr keine Berührung möchtet, egal ob durch eure Geburtsbegleitung oder durch die Hebamme, darf man das jederzeit sagen?

00:27:06: Weil unter der Geburte können sich Bedürfnisse ganz schnell verändern.

00:27:11: Total!

00:27:11: Und das ist auch vollkommen in Ordnung und da sind wir ja auch geschult drauf einzugehen, wir wissen das ja und in der einen Sekunde kann das stimmen und in den nächsten Sekunden schlägt es wieder um und dann ist es auch vollkommend in Ordnungen und dann finden wir einfach direkt eine anderen Weg.

00:27:24: Anja, wir haben eben gerade über die Atmung schon etwas gesprochen.

00:27:26: Einmal thematisiere ich sie noch weil sie ja wirklich doch auch trotzdem einen wichtigen Stellenpunkt hat.

00:27:31: Wir setzen uns auf die zwei, würde ich sagen!

00:27:34: Aber erzähle uns noch mal... Ich

00:27:35: finde beides

00:27:35: eigentlich wichtig.

00:27:36: Ja es ist halt so eine Kombination

00:27:37: glaube

00:27:37: ich.

00:27:38: Weil ohne Atmung geht Bewegungen nicht.

00:27:40: Also ne?

00:27:40: Es ist glaube ich so ein Zusammenspiel.

00:27:42: Vielleicht setzen wir das Beides auf die Eins mit Schrägstrich.

00:27:45: Das find' ich doch gut.

00:27:46: Perfekt.

00:27:47: Also Bewegungsatmung auf die eins

00:27:49: ja?!

00:27:49: Weil die Atmungen hilft euch vor allen Dingen dabei NICHT in Stress und auf Verkrampfung zu geraten, ne?

00:27:54: Dafür braucht's eben gar keine komplizierte Technik wie vorhin schon erwähnt.

00:27:57: in den fünftiger Jahren Meist reicht das einfach schon ruhig und gleichmäßig weiter zu atmen, die Schulter locker fallen zu lassen.

00:28:06: Und eben nicht gegen die Wehen anzukämpfen!

00:28:08: Die Atmung ist ja auch nicht nur für die Frau wichtig sondern natürlich auch für das Baby was geboren wird.

00:28:14: Weil wenn man ruhig weiteratmet, wird der Körper weiterhin gut mit Sauerstoff versorgt und damit auch das Baby über die Plazente.

00:28:21: Deswegen versuchen wir Hebamme unter der Geburt immer wieder die Frauen daran zu erinnern eben nicht die Luft anzuhalten, egal wie schwer das in diesem Moment sein mag und wie sehr man auch überrumpelt wird von den Wehen.

00:28:35: Weil wenn man die Luft anhält ist die Sauerstoffversorgung für ein persönlich schlechter fürs baby schlechter und außerdem gerät der Körper auch in Anspannung.

00:28:42: war dass wir denen dann der absolute Stress.

00:28:44: es.

00:28:44: Du hast ja eben gerade erzählt, dass man ruhig atmen soll und weiteratmen soll.

00:28:48: Vorhin hatten wir ja mal ganz kurz die Filmwelt angesprochen wie die Geburt dargestellt wird, wie die Frauen hier atmen und da gibt es ein Wort und eine Atemtechnik, die sehr häufig praktiziert wurde nämlich das Hächeln!

00:29:02: Also ich glaube jeder hat das irgendwo in irgendeinem Film schon mal gesehen und weiß auch wie das aussieht und funktioniert.

00:29:09: Ist das jetzt sinnvoll?

00:29:10: Ich

00:29:10: finde, da gibt es wirklich diskurriere Zähnen in den diversen Filmen.

00:29:13: Für

00:29:13: uns sind die ja manchmal auch zum Tod lachen.

00:29:15: Wirklich zum Todlachen!

00:29:16: Weil sinnvoll ist das immer doch mal ehrlich eher selten.

00:29:18: Dieses hektische Hecheln...

00:29:20: Hast du mal unschwanger gehechelt?

00:29:22: Da fällst du ja fast um.

00:29:23: Allein von der Atmung her und Ausstoß CO² wird so schwindelig.

00:29:27: Ja, also du hyperventilierst total.

00:29:28: Total.

00:29:29: Ich finde das so spannend weil Hechelen ist das eine aber es wird dir immer so übertrieben auch in der Regel dargestellte Film.

00:29:35: Es ist völliger Quatsch weil unter der Geburt hilft meistens eher natürlich eine ruhige, gleichmäßige Atmung deutlich mehr.

00:29:42: Weil du hast gerade schon gesagt zu schnelles Atmen kann sogar Schwindel verursachen oder dass man im schlimmsten Fall sogar hyperventiliert und das kann man ja alles nicht unter der Geburt gebrauchen!

00:29:50: Und ja, natürlich gibt es manchmal Situationen die bestimmte Atemmuster kurz sinnvoll sind aber grundsätzlich gilt ruhig-gleichmäßig und so dass sich für dich gut anfühlt.

00:29:59: und wenn wir wirklich mal dieses Hächen praktizieren soll, dann wird die Hebau mal euch bewusst dazu anleiten und euch sagen okay in diesem Moment macht das oder dass jetzt einfach aufgrund dessen Sinn.

00:30:11: Und was ist mit Tönen?

00:30:12: Viele Frauen werden ja auch unter der Geburt lauter!

00:30:14: Wir hatten es ja vorhin schon kurz angesprochen, dass ja jede Art und Weise während der Gebur okay ist aber vielleicht gehen wir da nochmal kurz darauf ein.

00:30:21: Das

00:30:22: finde ich wichtig.

00:30:22: gut, dass das noch mal anspricht weil Töne völlig normal Weil tiefe Töne können dabei helfen, Spannung loszulassen im Körper.

00:30:29: Viele Frauen merken intuitiv dass so ein tiefes Stön für sie deutlich angenehmer ist als zum Beispiel so ein hohes angespanntes Schrein oder gar Kreischen.

00:30:38: das kauft auch unglaublich viel Kraft.

00:30:40: und doch hier gilt wieder der Körper findet erstaunlich oft eigene Wege.

00:30:44: Und ganz wichtig im Kreiser ist grundsätzlich alles erlaubt.

00:30:47: ihr braucht euch keine Gedanken oh Gott ich bin jetzt hier so laut oder irgendwas.

00:30:50: Ich sag es euch wenn ihr dann unter Geburtzeit ist euch das auch völlig

00:30:53: egal, es ist

00:30:54: euch völlig egal.

00:30:56: Egal ob ihr leise seid oder laut werdet, ob ihr tönen möchtet oder wirklich ganz still bleibt alles ist erlaubt und richtig.

00:31:02: Es soll sich für euch gut und richtig anfühlen.

00:31:04: Das

00:31:04: hast du richtig gut gesagt und manchmal kommt sie auch einfach aus einem so raus.

00:31:08: man kann das ja jetzt auch nicht planen.

00:31:10: ich bin laut und ich bin leise.

00:31:11: Das bricht dann aus einem raus und manchmal tut's dann auch richtig gut dass das mal passiert.

00:31:16: Ein Thema würde ich hier wirklich gerne noch ansprechen.

00:31:18: Wir hatten es jetzt kurz nochmal mit dem Hächeln und den Artentechniken, wir haben jetzt auch öfter schon gesagt dass das Thema entspannen sehr wichtig ist.

00:31:26: Warum?

00:31:28: Ja, ich finde das auch gut, dass du das auch nochmal ansprichst weil bei entspannndenken wir ja immer gut.

00:31:32: wie soll ich dir jetzt entspennen!

00:31:33: wenn ich weh'n habe.

00:31:34: Hallo, Ich gebäre!

00:31:36: Das ist kein Wellness-Urlaub.

00:31:38: Es geht ja nicht darum, das geht nicht darum komplett tiefen entspannt zu sein eben wie im Wellnessurlaub.

00:31:43: Das ist eine andere Vorstellung von Entspannung und ich glaube dass es wichtig wird deswegen nochmal darüber sprechen.

00:31:47: Esgeht einfach darum unnötige Gegenspannungen zu vermeiden.

00:31:50: Kiefer, Schultern und Beckenboden hängen ganz stark zusammen.

00:31:54: Das wissen viele nicht.

00:31:55: Woher auch?

00:31:57: Und wenn man überall maximal fest macht dann arbeitet der Körper oft angestrengter Und das sind ja schon so ganz kleine Dinge, weil wir brauchen unter der Geburt einen möglichst lockeren nachgebigen Beckenboden.

00:32:10: Damit das Kind einfach tiefer treten kann.

00:32:12: und wenn alles angespannt und eng ist... ...weil man zum Beispiel in den Kiefer gegangen ist ein Fest aufeinander frisst dann kann der Beckenboden nicht locker lassen.

00:32:20: Und das ist sowas, was automatisch passiert.

00:32:22: Je lockerer die Mundpartie ist, je lockerer die Schulter-Partie einfach ist, desto lockerer wird automatisch der Bekenboden.

00:32:28: Das ist ja super!

00:32:28: Alles, was uns irgendwie hilft ohne dass wir aktiv groß was dafür tun müssen, wunderbar.

00:32:33: und wenn die Wehe nämlich sonst gegen diese Spannung ankämpfen muss macht es das deutlich anstrengender.

00:32:40: anstrengender und auch kräftezehrender über die Zeit.

00:32:44: Und einfach über die Dauer, weil das ist ja dann nicht auf der eins oder zwei Wien sondern es geht ja dann wirklich weiter vielleicht je nachdem wie lange die Geburt geht über eine längere Zeit und deshalb fallen ja auch öfter die Sätze die wir hier dann auch sagen Schulter fallen lassen lasst den Kiefer locker und viele Frauen ziehen unter den Wehen ganz automatisch einfach die Schultern hoch oder spannen den Kiefern wie du gesagt hast ohne es dann eigentlich zu merken.

00:33:07: Und deshalb erwähnen wir es immer wieder und immer gerne noch mal.

00:33:11: Was ich aber auch sehr spannend finde, ist viele Frauen haben vor der ersten Wehe großen Respekt und sagen hinterher... Das war wirklich auch anders als ich dachte!

00:33:22: Ich hab's mir irgendwie anders vorgestellt.

00:33:24: Ja stimmt schon ne?

00:33:26: Die sagen nicht unbedingt dass das leicht war.

00:33:28: Also gibt's auch die Frauen, aber die meisten sagen ihr.

00:33:30: Ja es hat sich irgendwie wie du es gerade schon beschrieben hast anders angefühlt.

00:33:33: ich habe mir irgendwie anders vorgestellt weil viele erwarten so einen plötzlichen Dauerschmerz ohne Pause sobald die Geburt losgeht.

00:33:41: dabei besteht eine Geburt eben aus vielen einzelnen Wehen die immer wieder unterbrochen werden.

00:33:47: Genau in diesen Unterbrechungen passiert ganz viel.

00:33:50: Der Körper kann Kraft sammeln, man kann durchatmen und sich auch orientieren.

00:33:54: Was würde mir jetzt gut tun?

00:33:56: Was könnte ich ausprobieren?

00:33:57: Was ist gerade das Richtige für mich?

00:34:00: Da sprichst du noch mal was Wichtiges an nämlich diese Wehenpausen sind so wertvoll.

00:34:04: viele Frauen nutzen sie wirklich ganz intuitiv entweder locker zu lassen, aber vielleicht auch Positionen zu wechseln.

00:34:10: Zu trinken,

00:34:11: tief durchzuatmen kurz mal die Augen zu schließen nochmal Kraft zu sammeln und es muss also nicht jede Sekunde aktiv mitgearbeitet werden.

00:34:18: Und gerade in diesen Pausen ist es wichtig wieder Energie zu sammel vor allem wenn der Geburt wirklich über mehrere Stunden geht dass man diese pausen wirklich sinnvoll nutzt.

00:34:28: und Vielleicht können wir an dieser stelle auch sagen Es ist völlig okay wenn man sich Unterstützung unter der geburt auch wünscht

00:34:34: Absolut.

00:34:35: Ich finde Unterstützung von Wärmemassage, Atembekleidung, Positionswechsel haben wir jetzt ja alles schon angesprochen aber auch Schmerzmittel.

00:34:41: Ja?

00:34:41: Weil das ist auch eine Art Hilfe.

00:34:43: Total!

00:34:43: Da gibt es kein besser und schlechter.

00:34:45: Eine starke Geburt ist nicht die Geburt mit möglichst wenig Hilfe sondern die bei der du dich als Frau gut begleitet fühlst

00:34:52: Und wir hatten sie ja auch gerade schon mal angesprochen.

00:34:54: Aber vielleicht passt es hier an der Stelle auch nochmal dass man eben nicht alleine ist, aber nicht allein durch dieses geburtshilfliche Team sondern auch die Geburtsbegleitung.

00:35:03: Geburt ist nämlich nicht nur körperlich, sondern auch emotional unglaublich intensiv und sich auch sicher zu fühlen, getragen zu fühln macht hier wirklich einen riesigen Unterschied und Leute an der Seite zu haben wo man weiß okay sie passen auf mich auf ich kann mich fallen lassen und ich bin wirklich nicht alleine.

00:35:19: Und lasst uns vielleicht noch mal kurz darüber sprechen woran man merkt das es eine richtige Geburzwehe sein könnte beziehungsweise woran Man merkt Boah, jetzt geht's los!

00:35:28: Wir müssen die Tasche packen und auf geht es ins Krankenhaus oder ins Geburtshaus.

00:35:31: Oder wir rufen die Hebamme an damit sie zu uns nach Hause kommt.

00:35:34: Ja ganz typisch ist das, dass die Wehen regelmäßiger werden?

00:35:37: stärker werden und auch bei Ruhe oder ebenem Positionswechsel bestehen bleiben.

00:35:42: Wir haben es vorhin schon gesagt, vor wen verschwinden dagegen oft wieder zum Beispiel nach einer warmen Dusche, nach einem warmen Bad etwas Schlaf- oder Ruhe auf dem Sofa?

00:35:49: die Geburtsvenien gehen, die kommen meist über einen längeren Zeitraum in relativ regelmäßigen Abständen und wären dabei zunehmend intensiver.

00:35:56: egal was man eben ausprobiert Und viele Kliniken empfehlen ja da inzwischen spätestens dann Kontakt aufzunehmen wenn die Ven alle fünf Minuten kommen ungefähr eine Minute anhalten und über circa eine Stunde hinweg auftreten.

00:36:09: Aber ich sag immer, na, ich find das so ein bisschen schwierig weil gerade beim ersten Kind ja...das ist ja so individuell!

00:36:16: Ich finde das persönlich so ein bißchen überholt oder?

00:36:19: Ja,

00:36:20: ich finde dass auch vor allem man kann ja auch vorher vielleicht sich schon auch in der Begleitung genau in dieser Phase wünschen.

00:36:25: Absolut.

00:36:26: Durch

00:36:26: zum Beispiel nicht heber, ne?

00:36:27: Weil wir wissen alle wehen alle fünf Minuten zu haben Da vergeht ja schon eine Zeit davor.

00:36:33: Eine Wehe kann auch alle zwanzig Minuten erst mal kommen, ne Viertelstunde oder zehn Minuten.

00:36:37: Das kann ja auch schon mal ein, zwei, drei Stunden gehen und vielleicht fühlt man sich in dieser Zeit einfach zu Hause nicht mehr wohl und würde sich wünschen an dem Ort zu sein wo man das Kind gebärt.

00:36:46: Und deshalb hört da so ein bisschen auf eure Intuition weil wir wissen auch diese Abstände vor allem beim ersten Kind dass es natürlich die Geburt etwas länger dauern kann und je früher ich ins Krankenhaus gehe desto länger bin ich auch da glaube ich, muss man dann einfach mit dem Kauf nehmen.

00:37:01: Aber auch wenn die Wehen dann schwächer werden würden und wieder gehen würden ... Und man wär schon im Krankenhaus oder an dem Ort wo man gebärbt kann man ja auch wieder nach Hause garen.

00:37:08: Genau so ist es!

00:37:09: Dann kann man einfach noch mal wiederkommen.

00:37:11: also hört einfach wirklich auf euch auf euren Körper was euch jetzt gut tut.

00:37:15: Ja beim ersten Kind das ist auch echt schwierig einzuschätzen.

00:37:18: Ich finde deswegen auch dass man eigentlich dazu übergehen sollte und wir praktizieren das ja bei uns eigentlich in der Regel immer so dass wir sagen eine richtige Zeitpunkt ist gekommen in die Klinik zu fahren Wenn man sich als Frau Zu Hause nicht mehr wohlfühlt.

00:37:31: Das ist ja superindividuell, wie du gerade schon gesagt hast.

00:37:33: Manche haben mit Wehenabständen alle zehn Minuten das Gefühl, nee, das ist zuhause jetzt hier nichts mehr für mich!

00:37:39: Manche möchten gerne noch länger zu Hause sein bis die Wehen zum Beispiel alle drei Minuten kommen.

00:37:43: und was auch ein ganz wichtiger Faktor in der heutigen Zeit ist... Wie lange brauche ich denn eigentlich die Klinik?

00:37:51: Es kann ja sein, fünf Minuten Abstand.

00:37:53: Dann fahre ich noch mal anderthalb Stunden, weil die nächste Geburtsklinik einfach so weit entfernt ist.

00:37:57: Das ist kein seltenes Szenario mehr in der heutigen Zeit und dann sitzt man da im Auto und denkt, ach du meinig, das ist keine Arme mehr rot!

00:38:06: Ganz, ganz schwierig.

00:38:07: Ja das stimmt und nicht nur die Strecke an sich sondern ja auch die Verkehrslage sind zu den unterschiedlichsten Tageszeiten ja auch unterschiedlich ne?

00:38:15: Wenn ich jetzt morgen zum Berufsverkehr zum Beispiel losfahren muss oder nachts um drei ist der Verkehr natürlich hier auch ganz unterschiedlich und da verschätzt man sich gerade wirklich ja auch nochmal sehr.

00:38:23: deshalb guckt auch gerne mal einmal noch mal auf die Uhr und habt den Verkehr so ein bisschen im Blick und was man auch sagen muss wehen im Sitzen angeschnallt im Auto zu veratmen.

00:38:34: Horror!

00:38:34: Holler die Waldfäh.

00:38:36: Also das ist auch noch mal

00:38:39: ein komplett

00:38:40: anderes Ding, also auch das darf man nicht unterschätzen weil man sich da ja halt einfach nicht bewegen kann und dieses gerade sitzen.

00:38:46: und wenn dieser gut unten auf dem Bauch auch noch auffliegt, wenn eine Wehe kommt... Ja, da wünscht man sich gerne Schöne!

00:38:53: Deswegen doch einen kleinen Tipp von uns für die Schwangerschaft vor euch in eure Geburtsbegleitung Fahrt die Strecke unbedingt schonmal ab vielleicht auch mal zu einer Stoßzeit wenn man die Strecke vielleicht sonst nicht fährt.

00:39:04: und ich weiß, gibt es überhaupt Berufsverkehr oder nein?

00:39:06: Testet das einfach mal wirklich aus.

00:39:08: Weil dann könnt ihr es deutlich besser abschätzen, wenn's losgeht.

00:39:11: Und das Gute ist auch, ihr könnt direkt schon mal schauen wie ist denn die Parkplatz-Situation vor Ort.

00:39:15: Gibt zwar euch ein Storchenparkplatz, gibts kein.

00:39:17: wo ist denn diese nächstgelegene Parkmöglichkeit?

00:39:19: weil wenn das dann auch noch on top kommt dass man eine Parkmöglichkeit suchen muss nachdem an den Berufs verkehr geraten ist und jede Apel rot war kannst du nicht gebrauchen.

00:39:29: Wir kommen ja schon langsam zum Ende dieser Folge, aber vielleicht noch eine Sache.

00:39:33: Denn viele Frauen haben ja wirklich auch Respekt davor den Schmerz bzw.

00:39:37: den Wehen nicht gewachsen zu sein.

00:39:39: und da möchte ich wirklich auch nochmal sagen wenn der erste Gedanke aufkommt die Schwangerschaft gegen zum Ende kommt und das Thema einfach viel präsenter wird es ist völlig normal einfach Respekt hervorzuhaben vor allem wenn ihr euer erstes Kind bekommt und vielleicht euch auch fragt wie wird sich das alles anfühlen?

00:39:57: Aber Geburt muss man auch sagen passiert Schritt für Schritt.

00:40:01: Und niemand muss die gesamte Geburt auf einmal in fünf Minuten schaffen, sondern ihr könnt euch von Wehe zu Wehe hangeln zur nächsten Pause zum nächsten Atemzug und habt hier einfach auch die Zeit in dieser Situation einfach anzukommen ne?

00:40:16: Das finde ich einen unglaublich schönen Gedanken den du da gerade geäußert hast und vielleicht auch wichtig nochmal vor euch zu hören.

00:40:21: Angst bedeutet nicht automatisch dass ihr schwach seid!

00:40:25: Nee Weil fast jede Frau hat Respekt vor der Geburt.

00:40:28: Stärke bedeutet nicht, keine Angst zu haben sondern trotzdem weiterzugehen.

00:40:32: Das hab ich mir irgendwo gelesen und dachte, ich bring das heute mal bitte in die Folge!

00:40:35: Boah, das klingt wirklich auch schön.

00:40:36: und zum Schluss vielleicht noch ein paar kleinere Dinge, die man schon in der Schwangerschaft... üben kann oder die wir euch gerne einfach so ein bisschen mitgeben wollen, nämlich bewusst zu atmen und immer mal wieder die Schultern währenddessen lockerzulassen.

00:40:49: Verschiedene Positionen vielleicht auch auszuprobieren was gefällt euch gut wo fühlt ihr euch wohl?

00:40:54: Und auch ein Gefühl für den eigenen Beckenboden zu entwickeln da vielleicht auch den ersten Kontaktmal aufzunehmen.

00:40:59: Kann ich die Muskelgruppe anspannen spüre ich die wie fühlt sich das überhaupt an hier ganz bewusst den Blick einmal draufzuwerfen.

00:41:06: denn nur Weil man sich viel bewegt oder im Alltag auch später, auch unter der Geburt heißt es nicht immer automatisch dass man im Becken wirklich lockerlern ist und sich davor mal auseinanderzusetzen.

00:41:16: Vielleicht auch einmal zu tasten vielleicht auch mal zu fühlen.

00:41:19: Und genau das könnt ihr in der Schwangerschaft gerne einfach schon Mal ausprobieren wenn ihr dazu Lust habt.

00:41:24: Ich finde eine tolle Übung dafür ist immer die Mondsichel

00:41:28: und auch

00:41:29: so Becken kreisen einfach mal, weil du hast gerade schon gesagt manche denken sie bewegen sich viel sind aber trotzdem ganz steif in der unteren Körperhälfte.

00:41:35: Und wenn ihr euch jetzt gerade fragt wie sieht denn so eine Mondsichel eigentlich aus?

00:41:40: Das ist ganz einfach!

00:41:42: Ihr bewegt euer Becken ganz weich in einer halbkreisförmigen Bewegung von einer Seite zu anderen das bisschen bauchtanzmäßig, dass mit dem Becken dann quasi die Form einer Mondsichel entsteht und das könnt ihr entweder im Stehen machen.

00:41:57: Ihr könnt euch auch gerne ein bisschen abstützen aber wie gesagt da ist es kriegt man schon relativ schnell für sich auch einen Gefühl bin ich eher locker in der unteren Körperregion oder etwas verspannter?

00:42:09: Deswegen das könnte ihr in der Schwangerschaft immer schon mal wieder üben und ausprobieren.

00:42:13: Das waren noch mal Super-Tipps zum Abschluss.

00:42:16: Danke, dass ihr auch heute wieder zugehört habt und mit uns gemeinsam in unsere siebte Staffel gestartet seid!

00:42:21: Ich kann es immer noch nicht glauben.

00:42:23: und in der nächsten Folge besucht uns dann schon wieder ... der erste

00:42:27: Gast.

00:42:28: Wahnsinn.

00:42:30: Und zur Feier des Tages habe ich mir überlegt, lieber Anja, verraten wir mal das Thema?

00:42:36: Boah Das haben wir doch nie gemacht.

00:42:38: Ist das ein schlechtes

00:42:38: Ohm?

00:42:39: Nein, das ist kein schlechtes Omen!

00:42:40: Was wird sein?

00:42:41: Komm raus!

00:42:42: Na gut okay, dann machen wir das doch mal glatt.

00:42:43: in der nächsten Folge geht es um einen Thema ja vor allem mit Baby und Kleinkind.

00:42:47: jetzt in dieser Jahreszeit ist das einfach super wichtig und begegnet einem quasi überall von Plakaten Social Media Überall.

00:42:56: Es geht nämlich um den RSV-Virus und da wollen wir mit euch darüber sprechen was genau das ist, warum gerade Babys und Kleinkinder oft stärker betroffen sind und wie ihr euch am besten schützen könnt.

00:43:06: Und wir haben uns gedacht dazu holen wir uns geben im echten Experten oder Expertinnen?

00:43:10: Das verraten wir noch nicht.

00:43:11: Ein bisschen Spannung muss nach sein auf diesem Gebiet.

00:43:14: zu unserem Podcast-Folge!

00:43:16: Wirklich ein wichtiges Thema über das wir möglichst gut Bescheid wissen sollten und deshalb umso toller, dass wir das in zwei Wochen ganz ausführlich einmal besprechen.

00:43:24: Bis dahin passt gut auf euch auf und wir sagen bis zum nächsten Mal.

00:43:27: Eure Anja und

00:43:28: Marie.

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